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Beim Walken gibt es keine Grenzen   

                        

„Auf die Strecke – fertig  - los !“ Das Wetter hätte nicht besser sein können,  als Bürgermeister Eberhard Petri  am  Vormittag des 20. Mai 2012 im hessischen Neckarsteinach  den Startschuss gab für den ersten Nordic-Walking- Lauf im Steinachtal. Mehr als 120 sportlich gekleidete Walkerinnen und Walker machten sich auf den Weg. Petri führte mit seinen großen Schritten den großen Pulk an und wies in die unterschiedlich anspruchsvollen drei Strecken ein.


Zuvor hatte die offizielle Einweihung dieser Nordic-Walking-Strecke am Bürgerhaus „Zum Schwanen“ stattgefunden. Und da es ein länderübergreifendes Projekt ist, ließen es sich auch beide Landräte der betroffenen Landkreis – Matthias Wilkes vom hessischen Kreis Bergstrasse und Stefan Dallinger vom badischen Rhein-Neckar-Kreis – nicht nehmen, dem veranstaltenden Verein Für’s Steinachtal AKTIV e.V.   für die Initiative und das Engagement zu danken. Der Verein habe einen Parcours durch eine wunderschöne Landschaft geschaffen, jetzt brauche man im Urlaub nicht mehr wegzufahren. Wilkes‘ Dank galt auch dem scheidenden Bürgermeister Petri, der in zwölf Jahren „eine tolle Arbeit“ für die Entwicklung Neckarsteinachs geleistet habe.


Das konnte auch Landrat Dallinger nur bestätigen. Dieser wies aber noch darauf hin, dass auch zwei baden-württembergische Bürgermeister den Weg nach Neckarsteinach gefunden hatten: Marcus Zeitler aus Schönau und Karl Brand aus Heiligkreuzsteinach vertraten den badischen Teil der Walking-Strecke. Vor allem lobte Dallinger die Qualität dieses ersten ausgeschilderten Laufpfads und wünschte allen Teilnehmern sportlichen Erfolg.


Reinhard Diehl vom Geopark Odenwald-Bergstraße freute sich ein so interessantes Projekt unterstützen zu können. Vor allem hob er das ehrenamtliche Engagement hervor, ohne das es solche Projekte nicht gäbe.

Und während die über 120 Teilnehmer bereits ungeduldig mit den Stöcken scharrten, danke Vorsitzender Robert Weber den Landräten und allen anderen Beteiligten. Er freute sich über die hohe Zahl der WalkerInnen die unter anderem aus  Brühl und Schwetzingen kamen und überreichte der größten Teilnehmergruppe aus Schönau ein kleines Präsent.


Dann aber gab es kein Halten mehr, die beiden Landräte durchschnitten das Band und los gings. Die leichteste Strecke führte im Steinachtal bis Lindenbach, die mittlere bis Schönau, und die Anspruchsvollen mussten den hohen Darsberg erwandern und wurden dann ebenfalls wieder nach Schönau geleitet. Insgesamt vier Streckenposten standen unterwegs zur Stärkung und Erfrischung bereit; an der Kaisereiche zum Beispiel kümmerten sich Jugendliche um das Wohl der Sportler.


Eine besondere  Überraschung hatten sich die Veranstalter am Posten Lindenbach ausgedacht: Hier wurden die Walker mit Musik vom Steinachtaler Akkordeonclub begrüsst und für die Bewirtung sorgten mit viel Freude Senioren und Seniorinnen des Pflegehauses Steinachtal .    


RNZ 21.05.12